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Alpe Adria Privatbank AG in Liquidation, Schaan
Portrait
Die Alpe Adria Privatbank AG in Liquidation
(vormals Hypo Alpe-Adria-Bank (Liechtenstein) AG) mit Sitz in Schaan
stellt ihre Geschäftsaktivitäten ein. Gemessen am Aktienkapital
zählte die Hypo Alpe-Adria-Bank (Liechtenstein) AG zu den 5 grössten
Banken im Fürstentum Liechtenstein.
Hypo Group Alpe Adria Die Hypo Group Alpe Adria ist
eine internationale Finanzgruppe mit mehr als 370 Bank- und Leasing-Standorten
in 12 Ländern (Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina,
Serbien, Montenegro, Deutschland, Ungarn, Bulgarien, Mazedonien
und der Ukraine), die auf eine über 110 jährige Geschichte zurückblickt.
Die Konzerndachgesellschaft der Hypo Group Alpe Adria ist die Hypo
Alpe-Adria-Bank International AG mit Sitz in Klagenfurt (Österreich).
Deren Eigentümer sind zu 67,08 % die BayernLB, zu 20,48 % die GRAWE-Gruppe,
zu 12,42 % die Kärntner Landesholding und zu 0,02 % die Hypo Alpe-Adria
Mitarbeiter Privatstiftung. Im Hypo Group Alpe Adria-Netzwerk sind
derzeit rund 7.400 Mitarbeiter für über 1,2 Millionen Kunden tätig.
News
Alpe Adria Privatbank Liechtenstein gibt Geschäftstätigkeit
auf
Die Hypo Group Alpe Adria (HGAA) hat bereits im Jahr 2007 mitgeteilt,
dass aufgrund ihrer veränderten strategischen Ausrichtung, die Aktivitäten
in Liechtenstein nicht mehr zum Kerngeschäft zählten. Nach Abgabe
der Mehrheitsanteile in 2007 hielt die HGAA zuletzt nur noch einen
Minderheitenanteil von rund 49% an der Alpe Adria Privatbank Liechtenstein.
In Absprache mit der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein wird die
HGAA nun ihr Engagement am Bankenplatz Liechtenstein vollständig
beenden. Die Generalversammlung der Alpe Adria Privatbank hat in
ihrer Sitzung am 28.04.2009 beschlossen, die Geschäftsaktivitäten
der Alpe Adria Privatbank einzustellen. Für die Kunden wird es einen
geregelten Ablauf in der Abwicklung der Geschäfte geben. Die Sicherheit
der Einlagen ist durch die Hypo Group Alpe Adria gewährleistet.
Für die Mitarbeiter wird eine sozialverträgliche Lösung angestrebt.
Quelle: Hypo Group Alpe Adria, 28. April 2009
BayernLB-Tochter hilft beim Abzocken
Eine Liechtensteiner Bank arbeitete mit dubiosen Geschäftemachern
zusammen. In Kanada darf sie deshalb nicht mehr mit Aktien handeln.
Wer ein elektronisches Postfach hat, kennt und verflucht sie: übers
Internet verschickte Spam-Mails unbekannter Herkunft, die wundersame
Potenzmittel oder Sexspielzeug anpreisen, bisweilen aber auch Wertpapiergeschäfte
mit angeblich sagenhaften Gewinnen. Bei letzteren handelt es sich
jedoch oft um eine perfide Form des Wertpapierbetruges.
Eine Liechtensteiner Bank, die zum Finanzkonglomerat der BayernLB
gehört, hat solch zwielichtige Aktiengeschäfte in Kanada abgewickelt
und mutmaßlich über Provisionen daran mitverdient. Die Finanzaufsicht
in der Provinz British Columbia hat sie deshalb vom Wertpapier-
und Devisengeschäft ausgeschlossen... »
BayernLB-Tochter hilft beim Abzocken
Quelle: Süddeutsche Zeitung GmbH, 31. Juli 2008
BayernLB ist Mehrheitseigentümer der Hypo Group Alpe Adria -
Closing vollzogen
Die BayernLB hat seit dem Signing am 22. Mai 2007 in einer kurzen
Frist die Zustimmung der zuständigen Behörden (Bankaufsichtsbehörden,
Kartellbehörden, EU-Kommission) zum Erwerb der Mehrheitsbeteiligung
an der Hypo Group Alpe Adria erhalten. Nach Abschluss aller im Kaufvertrag
vereinbarter Schritte zum Erwerb der Mehrheit an der Hypo Group
Alpe Adria wurde heute das so genannte Closing vollzogen. Die BayernLB
hat nunmehr 50 Prozent plus eine Aktie der Hypo Alpe-Adria-Bank
International AG erworben. Der Kaufpreis der Transaktion beträgt
1,625 Mrd. Euro. Damit ist die Hypo Group Alpe Adria ab sofort ein
massgeblicher Bestandteil der BayernLB-Gruppe.
Quelle: Hypo Alpe-Adria-Bank (Liechtenstein) AG,
9. Oktober 2007
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