1. Angebote vergleichen:
Super günstige Hypozinsen nützen wenig, wenn man die Kriterien
des Anbieters nicht erfüllt. Vergleichen Sie die Offerten
von 2-3 Banken. Informieren Sie diese Banken, dass Sie weitere
Offerten einholen.
2. Libor-Hypothek oder Festhypothek:
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine
Libor-Hypothek durchschnittlich günstiger war als eine
Festhypothek. Eine gute Lösung ist daher, nicht alles
auf eine Karte zu setzen und einen Teil als
Festhypothek, der andere als
Libor-Hypothek aufzunehmen.
3. Indirekte oder Direkte Amortisation:
Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile. Aus steuerlicher
Sicht ist die indirekte Amortisation klar zu favorisieren.
Allerdings muss man der Bank mehr Hypozinsen bezahlen, weil
die Hypothek nicht zurückbezahlt wird. Ob Steuern oder Hypozinsen
höher sind, muss individuell abgeklärt werden.
4. Gebühren:
Nicht nur die Hypozinsen, auch die Gebühren bei Abschluss,
Änderung, Auflösung usw. sind bei vielen Banken unterschiedlich.
Fragen Sie vor Abschluss nach einer Gebührenaufstellung.
5. Zweite Hypothek:
Eine Hypothek bis 65% des Liegenschaftenwerts nennt sich
1. Hypothek. Ist die Belehnung höher als 65%, ist ein normalerweise
ein Hypozins-Aufschlag von 0.5% bis 1% zu bezahlen. Die
Banken sind aber in Ihrer Preisgestaltung frei. Also auch
hier gilt: verhandeln!
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