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Banken Jobs

Banken Jobs in der Schweiz

Die Banken gehören mit ihren rund 100'000 Mitarbeitenden zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Schweiz. Neben den beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS, die mehr als ein Drittel der Mitarbeitenden in der Branche beschäftigen, sind die Kantonalbanken mit rund 17'000 Beschäftigten die zweitgrösste Bankengruppe. Die Auslandbanken sowie die Raiffeisenbanken spielen mit einem Arbeitsmarktanteil von rund 15 % respektive 9 % ebenfalls nach wie vor eine bedeutende Rolle als Arbeitgeber.

Quelle: Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz

 

Beschäftigung in der Bankbranche

2016 waren in der Schweizer Bankbranche insgesamt 101'400 Personen beschäftigt. Das sind ähnlich viele wie Ende 2005 – vor der Überhitzung in der Bankbranche. Gegenüber dem Vorjahr ist die Beschäftigung 2016 um 1,6 Prozent (1660 Stellen) leicht zurückgegangen.

Der Grossteil der Angestellten (rund 41'300) ist in der Grossregion Zürich beschäftigt. In Zürich kommt der Bankbranche mit 5,2 % aller regionalen Arbeitsplätze auch relativ die grösste Bedeutung zu. Der zweitgrösste Finanzplatz der Schweiz ist nach wie vor die Grossregion Genf mit 22'200 Arbeitsplätzen. Auch im Kanton Tessin kommt der Branche mit 3,8 % aller Jobs weiterhin eine relativ gesehen grosse Bedeutung zu.

Werden die Arbeitslosen den offenen Stellen in der Bankbranche gegenübergestellt, zeigt sich, dass vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2016 ein Überhang an Stellensuchenden bestand. Dies, nachdem sich die Zahl der offenen Stellen und Arbeitslosen seit Mitte 2014 in etwa die Waage gehalten hatte. Für die erste Jahreshälfte 2017 lässt sich erneut ein Anstieg und damit ein Überhang der offenen Jobs beobachten.

Die Alterszusammensetzung der Beschäftigten in der Bankbranche hat sich in den letzten 7 Jahren leicht verändert. Die Branche hat zwar immer noch überdurchschnittlich viele Männer in mittleren Jahrgängen (35–54 Jahre). Die Frauen holen jedoch bei den jüngeren Jahrgängen auf. In den letzten 8 Jahren vergrösserte sich der Frauenanteil in der Altersgruppe der 15- bis 34-jährigen Frauen um 10% (von 35 % auf 45 %).

Die durchschnittliche Dauer, um eine Position einer spezialisierten Fachkraft neu zu besetzen, hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert. Häufig können Stellen nun schon innert 3 Monaten besetzt werden. In der Kundenberatung, im Kredit- und Risikomanagement sowie in der Informatik ist eine Rekrutierungsphase von mehr als 6 Monaten aber nach wie vor keine Seltenheit. Mit Abstand am einfachsten bleibt die Rekrutierung im rückläufigen Bereich des Backoffice.

Quelle: Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz, 08. September 2017