| Säule 3a: Bank
oder Versicherung?Für die Altersvorsorge Säule 3a bieten Banken
und Versicherungen unterschiedliche Lösungen an. Den Steuer-Abzug
ist bei beiden Varianten identisch. Welche Lösung vorteilhafter ist, lässt
sich nur für Ihre konkrete Situation beantworten. Grundsätzlich gilt
das Motto: Für Sparen zur Bank, für Versicherungen zur Versicherung!
Von einer Spar-Versicherung
ist grundsätzlich abzuraten. Sparen und Versichern sollte man trennen.
(K-Geld 6/2005) Die Säule
3a ist im Vergleich bei einer Bank ist wesentlich günstiger als bei
einer Versicherung, die Rendite besser und für Kunden flexibler (Kein Einzahlungszwang:
Bei einem Bank-Konto können Sie eine jährliche Zahlung auch mal ausfallen
lassen, was bei der Spar-Versicherung nicht bzw. nur mit Verlust möglich
ist). Ein Versicherungsschutz kann bei einer Bank-Lösung mit einer separaten
Todesfall-Risiko-Versicherung versichert werden, dies empfiehlt sicher aber nur,
wenn Ihr Versicherungsschutz unzureichend ist. Wer seine Säule
3a trotzdem bei einer Versicherung machen möchte, sollte unbedingt die Kosten
des Produktes kennen, bevor er seine Unterschrift unter so einen Vertrag setzt.
Der Kostenteil besteht in der Regel aus Abschlusskosten, Risikokosten
und Verwaltungskosten. Auch ein vorzeitiger Ausstieg bei einer Spar-Versicherung
ist mit hohen Einbussen verbunden. Nur wer sich absolut sicher ist, dass
er bis zum Pensionierungsalter (!) bzw. bis Ende der Vertragslaufzeit die einmal
gewählte Prämie auch zahlen kann, sollte so einen Säule 3a-Vertrag
bei einer Versicherung abschliessen. Weshalb sollten jüngere,
erwerbstätige Frauen ihre Altersvorsorge bei einer Bank abschliessen?
Eine 27-Jährige, die eine gebundene Vorsorgepolice bei einer Versicherung
abschliesst und drei Jahre später heiratet, ein Kind bekommt und nicht mehr
erwerbstätig ist, kann die Säule 3a oft nicht mehr weiterführen.
Eine Umwandlung in eine Säule 3b ist zwar möglich, das kleinere Budget
verhindert oft die Finanzierung dieser Vorsorge-Versicherungspolice und wird prämienfrei
gestellt. Das ist besonders in den ersten Jahren nach Abschluss mit hohen Verlusten
verbunden. Für jüngere Frauen ist daher nur eine Säule 3a-Lösung
bei einer Bank empfehlenswert. Maximaler Steuerabzug 3. Säule
2009 / 2010 Folgende Maximalbeträge können in den Jahren 2009
und 2010 in die 3. Säule (Säule 3a) einbezahlt werden: - Erwerbstätige
mit Pensionskasse (2. Säule): CHF 6'566 - Erwerbstätige ohne Pensionskasse
(2. Säule): 20% vom AHV-Erwerbseinkommen, max. CHF 32'832
| News |
PUNKT.CH - Vorsorge-Tipp Neben der staatlichen Altersvorsorge (AHV)
und der beruflichen Vorsorge (BVG) benötigen wir zunehmend die 3. Säule
die private Vorsorge , um den gewohnten Lebensstandard nach der Pensionierung
zu sichern. Dabei wird die 3. Säule in eine gebundene Vorsorge die
Säule 3a und in eine freie Vorsorge die Säule 3b
unterteilt. In diesem sehr lukrativen Markt kämpfen sowohl Banken als
auch Versicherungen um Anteile. Da die Einzahlungen in die Säule 3a vom
steuerbaren Einkommen abgezogen werden können, ist diese Form der Altersvorsorge
zu favorisieren. Lebensversicherungsprodukte der Säule 3b eignen sich
nur beschränkt zum Vermögensaufbau. Trotzdem werden immer wieder
Fondspolicen eine Kombination zwischen Fondssparplan und Lebensversicherung
als Alternative für die längerfristige Altersvorsorge angeboten.
Hohe Provisionen für den Verkäufer und Prämien für
eine oft nicht benötigte Risikoleistung verhindern aber eine attraktive Rendite.
Wer die Police auflösen will, muss zudem mit beträchtlichen Abzügen
rechnen. Erst nach rund zehn Jahren sind die Verwaltungs- und Vertriebskosten
amortisiert. Viele der Fonds, die von Versicherungsgesellschaften in Fondspolicen
angeboten werden, sind bei den Banken auch ohne die Bezahlung von hohen Provisionen
an den Vermittler zu haben. Und der Ausstieg aus einem Fondssparplan einer Bank
ist jederzeit ohne Abzug möglich. » Vorsorge-Tipp
Quelle: Punkt.ch,
17.10.2007 |
Performance-Vergleich von Anlageprodukten für Gelder der Säule 3a
und Freizügigkeits-Guthaben Die Konferenz der Geschäftsführer
von Anlagestiftungen KGAST hat den von Watson Wyatt erstellten Performance-Vergleich
für Fonds der Säule 3a und Freizügigkeits-Guthaben per 31.12.2006
publiziert. Das Fonds-Vermögen der mittlerweile 21 Stiftungen (u.a. Allianz,
Baloise, Credit Suisse, Swisscanto, Sarasin, Swiss Life, UBS, Zürich) beläuft
sich auf 69,6 Mrd. Fr., plus 7,3% im Jahresvergleich. Die aussagekräftigen
Zahlen der gemischten Fonds mit einem Aktienanteil von 20 bis 30 Prozent zeigen
für das Berichtsjahr Performancezahlen zwischen 3,2% (Swiss Life) und 6,3%
(IST) mit einem Durchschnitt von 4,3%. Ueber fünf Jahre liegt ebenfalls die
IST an der Spitze (6%), Swiss Life und AWI erzielten je 3,6%. Der umfangreiche
Bericht mit allen Details zu den einzelnen Anbietern und den Angaben über
die diversen Gruppen mit Performance-Vergleich und Risikozahlen kann herunter
geladen werden: » Säule
3a: Performance-Vergleich per 31.03.2007
Quelle: Konferenz der Geschäftsführer von
Anlagestiftungen KGAST , 31.03.2007 |
Säule 3a: Banken und Versicherungen im Vergleich Das Gesetz
sieht für das Vorsorgesparen in der Säule 3a zwei Möglichkeiten
vor: das 3a-Vorsorgekonto und die 3a-Vorsorgepolice. Banken und Versicherungsgesellschaften
bieten dafür verschiedene Produkte an. Wenn Sie sich für das
Produkt einer Versicherungsgesellschaft mit Risiko- und Sparteil entscheiden,
sollten Sie darauf achten, dass Ihr Sparteil flexibel ist. Denn das Problem bei
solchen gebundenen Policen ist ihre lange Laufzeit: Wie kann eine ledige, 34-jährige
Frau wissen, wie sich ihr Absicherungsbedarf bis zur Pensionierung in 30 Jahren
entwickelt? Vergleichen Sie in jedem Fall mehrere Offerten und orientieren
Sie sich für Ihren Entscheid an den garantierten Leistungen, nicht an den
unsicheren Überschussversprechungen diese haben sich in der Vergangenheit
leider selten bewahrheitet. Bevorzugen Sie ausserdem ein Produkt mit garantierten
Prämien. Und bedenken Sie, dass für die Vermittler solcher Lebensversicherungen
die Gleichung in der Regel einfach ist: Je länger die Vertragsdauer und
je höher die Prämie, desto mehr Provision springt heraus. Deshalb sollten
Sie bei unabhängigen Experten eine Zweitmeinung einholen. »
Säule
3a: Banken und Versicherungen im Vergleich
Quelle: BEOBACHTER KOMPAKT, GELD, 8/2007 |
Säule 3a - Personenfreizügigkeitsabkommen
zwischen der Schweiz und der EU / EFTA-Abkommen Barauszahlung bei endgültigem
Verlassen der Schweiz Die überobligatorische Vorsorge wird durch
die Richtlinie 98/49/EG geregelt. Das Schweizer Recht ist mit dieser Richtlinie
vereinbar, sieht es doch die Aufrechterhaltung der erworbenen Rechte in Form eines
Guthabens vor (Übertragung der Leistung auf ein gesperrtes Freizügigkeitskonto
oder eine Freizügigkeits-Police, dann Rentenanspruch zu gegebener Zeit);
die Barauszahlung bildet eine Ausnahme, die die versicherte Person auf Anfrage
für sich in Anspruch nehmen kann. Nicht in den sachlichen Geltungsbereich
der für die Schweiz geltenden europäischen Instrumente fällt die
Säule 3a. Eine Barauszahlung der Leistung ist hier möglich, wenn
eine versicherte Person die Schweiz verlässt. Der überobligatorische
Teil der Austrittsleistung sowie die Leistungen der Säule 3a können
folglich bei definitivem Verlassen der Schweiz bar ausbezahlt werden.
» Mitteilungen
über die Berufliche Vorsorge Nr. 96 
Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen, 18. Dezember
2006 | Vergleich:
Bei der Säule 3a bieten Swisscanto und Credit Suisse die rentabelsten Fonds
an. Swisscanto, deren Säule 3a-Fonds von den Kantonalbanken und
der Bank Coop vertrieben werden, schneiden
im Tagesanzeiger-Performance-Vergleich am besten ab. Swisscanto schaffte es sogar
als einziger Anbieter, die Benchmark zu übertreffen, und zwar um 0,1 Prozent.
Allerdings hat Swisscanto im Januar 2005 die Gebühren erhöht. Rund 1%
hinter der Benchmark liegen die Fonds von Raiffeisen
Bank, Bank Sarasin und Credit
Suisse. Die UBS verfehlt mit ihren von Fiscainvest
auf Vitainvest umgetauften Fonds die Zielrendite um 1,6 Prozent. »
weiter
Quelle: Tagesanzeiger, 18. Dezember 2006 |
Gebundene Vorsorge -
Säule 3aDie Säule 3a ist ein gutes Mittel, um Steuern zu sparen.
Im Vergleich unterscheiden sich die Säule-3a-Konten bei der Rendite aber
deutlich. Und von Säule 3a-Versicherungspolicen ist grundsätzlich abzuraten.
Quelle: K-Geld 6/2005, 14. Dezember 2005 |
Säule 3a-Vorsorge:
Versicherungen kassieren ab! 3. Säule Altersvorsorge: Ende 1997
unterzeichnete ich nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem
Versicherungsberater der Zürich-Versicherung so einen Vertrag. Die garantierte
Verzinsung ist 4%, das Guthaben kann man jederzeit problemlos beziehen, die Einzahlungen
kann man jederzeit problemlos reduzieren oder ganz einstellen, das ist das Gleiche
wie ein Vorsorgekonto bei der Bank usw. Drei Jahre später vor der
4. Einzahlung wollte ich in der irrigen Annahme das ist ein Vorsorgekonto einen
Kontoauszug. Zuerst keine Reaktion. Telefonisch erhielt ich dann die Auskunft,
dass nach Einzahlungen in der Höhe von 17'251 Schweizer Franken das Guthaben
noch 9'477 Franken ist. Neben Risikokosten habe man 4'219 Schweizer Franken für
Abschlusskosten abkassiert. Das Guthaben errechnet sich nach einem weiteren Abzug
von 2'963 Schweizer Fraken für "nicht amortisierte Kosten". Dabei
handelt es sich praktisch um eine Vertragsstrafe beim Bezug des Guthabens, aber
auch bei Prämienfreistellung. Selbstverständlich gibt es auch keine
garantierten 4%. » weiter
Quelle: pfui.ch, 04.11.2005 |
Ähnliche Seiten: Vergleich:
Fonds Säule 3a Vergleich:
Konto Säule 3a |